Übergabe Forderungspapier zur nachhaltigen Wärmeversorgung
Bootsdemo Coal & Boat 29.08.20
Demo „GEMEINSAM FÜR KLIMAGERECHTIGKEIT – KOHLE STOPPEN, DÖRFER RETTEN!“
#NetzstreikFürsKlima 24.04.20

Kohle News

Kein Platz mehr für die Braunkohle



Die bestehende Braun- und Steinkohleverstromung in den Kraftwerken Reuter C und Klingenberg muss gemäß der Klimaschutzvereinbarung mit Vattenfall spätestens im Jahr 2020 beendet werden. Der Senat soll dafür Sorge tragen, dass Vattenfall sich an diese Abmachung hält. Aber auch für Moabit und Reuter West muss ein verbindlicher Ausstiegsfahrplan her. Zeitgleich müssen bei einem geordneten Ausstieg aus der Kohle die Erneuerbaren Energien in Berlin, in Form von Photovoltaik, und deren Speicherung gefördert werden.

Auch für die Braunkohletagebaue sieht die Kommission keinen Platz mehr. Die planten Tagebaue Welzow- Süd-II und Jänschwalde-Nord widersprichen zudem den Klimazielen und dem Interesse Berlins. Der Berliner Senat hat sich nun bei der Brandenburger Landesregierung weiterhin für die Beendigung der Braunkohleverstromung einzusetzen.

„Die Forderungen der Kommission gehen in die richtige Richtung. Sind aber noch nicht weitreichend genug. Natürlich muss Berlin als Vorbild vorangehen und echten Ökostrom in den öffentlichen Gebäuden nutzen. Aber Berlin muss auch endlich seine bedeutende Rolle in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg wahrnehmen. So müssen Mittel und Wege gefunden werden, wie die Regierungen gemeinsam den Strukturwandel einleiten und sich aus der Braunkohle verabschieden“, erklärt Eva Rönspieß von BürgerBegehren Klimaschutz für das Bündnis.

„Der Berliner Senat muss dafür Sorge tragen, dass die Vorschläge der Kommission jetzt aufgegriffen und umgesetzt werden. Niemandem darf daran gelegen sein, das Papier verstauben zu lassen oder gar in die Papiertonne zu werfen!“, sagt Sebastian Rötters von PowerShift für das Bündnis.