1. Dezember Informativer Glühweinplausch in drei Akten

2015 war ein spannendes Jahr für die Anti-Kohlebewegung. In vorweihnachtlich gemütlicher Atmosphäre möchten wir mit euch darauf zurückblicken. In szenischen drei Akten wollen wir Themen darstellen, die Kohleausstieg Berlin in diesem Jahr bewegt haben. Dazu zählen neben der Sulfatgefahr, der Trinkwasser-Petition, die Anti-Kohle-Highlights des Jahres und der anstehende Vattenfall-Verkauf. Weiterlesen ...

19. November Pressekonferenz: Gefahr durch Sulfat in Berliner Trinkwasser

Einladung zur Pressekonferenz und Foto-Termin Gefahr durch Sulfat in Berliner Trinkwasser
Bündnis Kohleausstieg Berlin klärt vor dem Sulfatgipfel auf Zeit:
19. November 2015
11 Uhr Ort:
Havemann-Saal im Haus der Demokratie
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin Der steigende Sulfatgehalt in der Spree wird für Berlin zum Problem. Berlin gewinnt große Teile seines Trinkwassers aus dem sogenannten Uferfiltrat der Spree. Laut Trinkwasserverordnung darf dabei der geltende Grenzwert von 250 Milligramm Sulfat pro Liter nicht überschritten werden. Doch genau dies droht.

Die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg wollen deshalb auf dem kommenden Sulfat-Gipfel am 20. November die steigende Sulfat-Konzentration der Spree thematisieren. Im Vorfeld des Krisengipfels möchte das Bündnis Kohleausstieg Berlin fachlich über die steigenden Sulfatwerte und deren Auswirkungen für die Wasserwirtschaft informieren.

Mit dabei sind die Experten:
• Winfried Lücking (ehem. Referent für Gewässerschutz beim BUND),
• Dipl.-Ing. Gerd Weber (Geschäftsführer, FWA Frankfurter Wasserund Abwassergesellschaft mbH) angefragt
• René Schuster (Grüne Liga, Umweltgruppe Cottbus)
sowie
• Stefan Taschner (Kohelausstieg Berlin)

Gemeinsam mit unseren Gästen wollen wir darüber sprechen:
• Wie hat sich die Sulfatkonzentration in der letzen Zeit entwickelt und welche Prognose leitet sich daraus ab?
• Wie kann die Trinkwasserqualität durch die Wasserbetriebe in Zukunft gewährleistet werden?
• Welche verpflichtende Maßnahmen zur Eindämmung des Sulfatgehalts müssen die Landesregierungen einleiten? Im Anschluss lädt das Bündnis zum Fototermin. Hintergrund:
Berlins Trinkwasser ist durch den massiven Braunkohle-Abbau gefährdet. Durch Verwitterungsprozesse in den Braunkohlegebieten wird das Schwefelsalz Sulfat ausgespült und mit der Spree nach Berlin geschwemmt. Über die Hälfte entstammt aus den aktiven Braunkohle-Tagebauen von Vattenfall. Für die Einhaltung eines gesundheitsverträglichen Sulfat-Grenzwertes im Trinkwasser ist der ein Grenzwert von 250 mg/l vorgeschrieben. Da Berlin ein Teil seines Trinkwassers aus  dem Uferfiltrat der Spree gewinnt, kann der steigende Sulfatgehalte zum Problem werden. Zur Einhaltung des Grenzwertes
müssen die Wasserbetriebe dem so gewonnen Trinkwasser u.U. noch Grundwasser beimischen. Die Berliner Wasserbetriebe haben mittlerweile Bedenken hinsichtlich der Trinkwassergewinnung geäußert.

Petition unterstützen, Trinkwasser schützen!

Berlin: Schützt unser Trinkwasser! Wir fordern deshalb: verpflichtende Maßnahmen zur Eindämmung des Sulfatgehaltes, eine verursacherbasierte Übernahme aller Folgekosten durch Vattenfall, keine neuen Tagebaue (dies beinhaltet den Planungs-Stopp zu Welzow II Süd und Jänschwalde).   Jetzt die Petition unterschreiben. Weiterlesen ...

5.-9. August: Lausitzer Klima- und Energiecamp in Groß Gastrose

Bereits zum fünften Mal wird dieses Jahr das Lausitzer Klima- und Energiecamp stattfinden. Vom 5. bis 9. August treffen sich in Groß Gastrose bei Guben Klimaschützer*innen aus der Lausitz, Berlin, Polen und dem ganzen Bundesgebiet. Der Höhepunkt des Camps wird ein Aktionstag am Samstag, dem 8. August, sein. Das Camp ist außerdem das diesjährige Ziel der umweltpolitischen Fahrradtour „Tour de Natur“. Weiterlesen ...

19. Mai Podiumsdiskussion: Berlins Politiker in der Pflicht Unser Trinkwasser vor Lausitzer Tagebauen zu schützen

Berlins Trinkwasser ist durch den massiven Braunkohle-Abbau gefährdet. Durch Verwitterungsprozesse in den Braunkohlegebieten wird das Schwefelsalz Sulfat ausgespült und mit der Spree nach Berlin geschwemmt. Etwa 70 Prozent des Trinkwassers werden als Uferfiltrat aus den Flüssen Havel und Spree gewonnen. Für die Einhaltung eines gesundheitsverträglichen Sulfat-Grenzwertes von 250 mg/l müssen die Wasserbetriebe dem so gewonnen Trinkwasser noch Grundwasser beimischen. Die Berliner Wasserbetriebe haben mittlerweile Bedenken hinsichtlich der Trinkwassergewinnung geäußert. Weiterlesen ...

27. April Kinofilm: La buena vida - Das gute Leben

In dem Dokumentarfilm wird die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft Tamaquito erzählt. Die Gemeinschaft lebt von den Wäldern, seit jeher gehen sie in den Bergen auf die Jagd, sammeln Früchte und betreiben ein bisschen Landwirtschaft. Doch ihre Lebensgrundlage wird durch die Kohle-Mine El-Cerrejón zerstört. Diese ist mit 700 Quadratkilometern der größte Kohletagebau der Welt und zerstört die unberührte Landschaft. Die Steinkohle wird dann in alle Welt exportiert, auch nach Deutschland. Weiterlesen ...

10. Februar Themenabend: Kohle in Deutschland und weltweit - Berlin blickt über den Tellerrand

Bei der dritten Veranstaltung des Bündnisses „Kohleausstieg Berlin“ erklärt Philipp Litz von Agora-Energiewende welche Rolle die Kohle für die Strom- und Wärmeversorgung in Deutschland spielt und warum sie zunehmend zum Problem für die Energiewende wird. Im Anschluss zeigt Sebastian Rötters von PowerShift an konkreten Beispielen, warum die billige Steinkohle für Berliner Kraftwerke in anderen Teilen der Welt zu massiver Umweltzerstörung und gravierenden Menschenrechtsverletzungen beiträgt. Weiterlesen ...