19. Mai Podiumsdiskussion: Berlins Politiker in der Pflicht Unser Trinkwasser vor Lausitzer Tagebauen zu schützen

Berlins Trinkwasser ist durch den massiven Braunkohle-Abbau gefährdet. Durch Verwitterungsprozesse in den Braunkohlegebieten wird das Schwefelsalz Sulfat ausgespült und mit der Spree nach Berlin geschwemmt. Etwa 70 Prozent des Trinkwassers werden als Uferfiltrat aus den Flüssen Havel und Spree gewonnen. Für die Einhaltung eines gesundheitsverträglichen Sulfat-Grenzwertes von 250 mg/l müssen die Wasserbetriebe dem so gewonnen Trinkwasser noch Grundwasser beimischen. Die Berliner Wasserbetriebe haben mittlerweile Bedenken hinsichtlich der Trinkwassergewinnung geäußert. Weiterlesen ...

27. April Kinofilm: La buena vida - Das gute Leben

In dem Dokumentarfilm wird die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft Tamaquito erzählt. Die Gemeinschaft lebt von den Wäldern, seit jeher gehen sie in den Bergen auf die Jagd, sammeln Früchte und betreiben ein bisschen Landwirtschaft. Doch ihre Lebensgrundlage wird durch die Kohle-Mine El-Cerrejón zerstört. Diese ist mit 700 Quadratkilometern der größte Kohletagebau der Welt und zerstört die unberührte Landschaft. Die Steinkohle wird dann in alle Welt exportiert, auch nach Deutschland. Weiterlesen ...

10. Februar Themenabend: Kohle in Deutschland und weltweit - Berlin blickt über den Tellerrand

Bei der dritten Veranstaltung des Bündnisses „Kohleausstieg Berlin“ erklärt Philipp Litz von Agora-Energiewende welche Rolle die Kohle für die Strom- und Wärmeversorgung in Deutschland spielt und warum sie zunehmend zum Problem für die Energiewende wird. Im Anschluss zeigt Sebastian Rötters von PowerShift an konkreten Beispielen, warum die billige Steinkohle für Berliner Kraftwerke in anderen Teilen der Welt zu massiver Umweltzerstörung und gravierenden Menschenrechtsverletzungen beiträgt. Weiterlesen ...