Wasserabend am 24. Januar um 18.30 Uhr

http://www.kohleausstieg-berlin.de/media/com_acymailing/upload/466322_web_r_by_g__nter_havlena_pixelio_de.jpgDer Kohleabbau verschmutzt das Spreewasser und betrifft die Berliner und Brandenburger direkt als Wasserverbraucher, Landschaftstouristen, Badegäste, Angler oder Bierkonsumenten. Durch ausgewaschenes Eisenhydroxid verockert die Spree. Sulfateinträge vernichten die aquatische Lebenswelt und gefährden die Trinkwasserversorgung. Großprojekte wie der geplante Cottbusser Ostsee bedrohen die Wasserreserven der Region. Dabei wird das Verursacherprinzip bisher nicht eingehalten und die Tagebaubetreiber, wie die neu gegründete LEAG, müssen nicht für die vollen Kosten ihrer Geschäfte bezahlen. Weiterlesen ...

Kohleausstieg Berlin lädt am 15.12. zum gemütlichen Glühweinplausch

♫♫ Oh Kohleausstieg... ♫♫ Oh Kohleausstieg ... ♫♫ wie schön sind...

Das dritte Jahr in Folge lädt Kohleausstieg Berlin zum gemütlichen Glühweinplausch ins Trude Ruth und Goldammer ein.
Am Donnerstag, den 15. Dezember ab 19 Uhr ist es wieder soweit! Gemeinsam mit euch und unseren Gästen möchten wir auf ein spannendes Anti-Kohle-Jahr zurückblicken. Von Ende Gelände in der Lausitz über die coal&boat - Bootstour bis hin zum tanzenden Bär war einiges dabei. Natürlich darf der Ausblick auf 2017 auch nicht fehlen... Also nicht verpassen! Bitte meldet euch hier an. 

Wann: Do, 15. Dezember 2016 - 19 Uhr
Wo: Trude Ruth und Goldammer - Flughafenstraße 38, 12053 Berlin

3. Mai - Die Zeichen stehen auf Kohlestrom

Das Klimaabkommen von Paris macht deutlich: Wer es ernst meint mit Klimaschutz muss aus der Kohle schnellstmöglichst aussteigen. Doch in Deutschlands zweitgrößtem Braunkohlerevier stehen die Zeichen weiterhin auf Kohlestrom. Der neue Eigentümer der deutschen Vattenfall-Braunkohlesparte, der tschechische Konzern EPH, möchte Tagebaue und Kraftwerke weiter betreiben. In der polnischen Lausitz plant der Konzern PGE ebenfalls den Tagebau Gubin-Brody zu erschließen und ein Kraftwerk zu bauen. Weiterlesen ...

Vattenfall - Hauptverdächtiger im Kohle-Krimi

Vattenfall – Hauptverdächtiger im Kohle-Krimi
Montag, der 18. April 2016, war ein Schicksalstag für die Lausitzer Braunkohle. Vattenfall hat verkündet seine Kraftwerke Jänschwalde, Schwarze Pumpe und Boxberg sowie die Tagebaue Jänschwalde, Cottbus-Nord, Nochten und Welzow-Süd an den tschechischen Konzern EPH (Energetický a Průmyslový Holding) zu verkaufen. Dieser tritt in Kooperation mit der Finanzgruppe PPF auf. Damit ist die Zukunft der Kohle in der Lausitz völlig ungewissen. Das Bündnis Kohleausstieg Berlin fordert einen geordneten Ausstieg aus der Braunkohleverstromung in der Lausitz. Deshalb protestierte das Bündnis vor der Zentrale von Vattenfall in der Chausseestraße (Berlin-Mitte), indem es einen "Klima-Tatort" (engl.: "Climate Crime Scene") darstellte. Parallel dazu fanden ähnliche Aktionen in Stockholm und Prag statt. Weiterlesen ...

24. April - Zweiter Berliner Klimatag

Wie kann aktiver Klimaschutz in der Gesellschaft zu einem Erlebnis werden und dauerhaft in ihr verankert werden? Neben den klassischen Energie- und Mobilitätsthemen beschäftigt sich der Klimatag in diesem Jahr verstärkt mit "Klimawandel und Flucht" und "Vegan leben". Weiterlesen ...

9.-16. Mai - Lausitzer Energie- und Klimacamp

Kein Land mehr für Kohle
6. Lausitzer Klima- & Energiecamp 2016
9. bis 16. Mai 2016
Proschim

Klimaschutz braucht Kohleausstieg

Global war das Jahr 2015 schon wieder – nach 2014 – das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Bereits
0,9 Grad liegen die Temperaturen über dem vorindustriellen Niveau. Das ist schon hart am Limit: Bei der Pariser
Klimakonferenz wurde vereinbart, dass die globale Durchschnittstemperatur bis zum Ende des Jahrhunderts um
maximal 2 Grad, möglichst aber 1,5 Grad steigen darf.

Was folgt daraus? Fossile Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas müssen im Boden bleiben. Allen voran die besonders
klimaschädliche Braunkohle. Das macht deutlich: Neue Tagebaue dürfen nicht mehr eröffnet werden, denn sie
zementieren die fossile Energieerzeugung noch über viele Jahrzehnte – und bremsen zugleich den Ausbau der
erneuerbaren Energien. Dennoch sind in der Lausitz noch heute drei neue Tagebaue geplant. Und auch auf der
polnischen Seite schreiten die Planungen für einen neuen Tagebau voran.

Keine Kohle für die Kohle!

Mit Unterstützung der Landesregierungen in Brandenburg und Sachsen treibt der schwedische Staatskonzern
Vattenfall die Tagebaue-Pläne weiter voran. Damit will er den Gewinn aus dem geplanten Verkauf seiner
Braunkohlesparte auch noch erhöhen. Doch wir appellieren an Vattenfall, sich nicht aus der Verantwortung zu
stehlen, sondern den Kohleausstieg natur- und sozialverträglich vorzunehmen. Denn wer jahrelang Geld gemacht
hat mit dem Raubbau an Mensch und Natur, der muss auch für die Folgekosten gerade stehen.

Wir fordern: Für einen konsequenten Klimaschutz muss die Kohle im Boden bleiben. Dafür werden wir kämpfen –
auch, um unserer globalen Verantwortung gerecht zu werden. Klimawandel ist ein globales Problem, das vor allem
diejenigen trifft, die am wenigstens dazu beigetragen haben. Eine konsequente Energiewende leistet einen
wichtigen Beitrag für globale Gerechtigkeit und gegen die weltweite Vertreibung durch Verknappung von Wasser,
Land und Nahrungsmitteln.

Das Klimacamp

Das Lausitzcamp bildet zum sechsten Mal eine Plattform, um den lokalen Widerstand gegen neue Tagebaue und
Kraftwerke mit der globalen Perspektive des Kampfes um Klimagerechtigkeit zu verbinden. Wir sind
basisdemokratisch organisiert und Teil einer lebendigen und aktiven Klimabewegung, die die Kämpfe um
Ressourcenschutz, Klimagerechtigkeit, Energiesouveränität und Demokratie verbindet.

Vom 9. bis zum 16. Mai 2016 (Pfingstmontag) werden wir in der Lausitz ein vielseitiges Klimacamp organisieren. Das
Camp wird einen Ort der Vernetzung, des Erfahrungsaustausches sowie der künstlerischen und praktischen
Auseinandersetzung mit Kohle und Energie bieten. Wir möchten Alternativen leben, in deren Mittelpunkt der
bewusste Umgang miteinander und mit den natürlichen Ressourcen steht. Und einen Ausgangspunkt für
widerständige Praxis und direkte Aktionen bieten.

Kein Land mehr für Kohle

Als Lausitzcamp sagen wir deutlich: Neue Investoren kaufen nicht nur einen Industriezweig ohne Zukunft, sondern
auch den Widerstand vor Ort! Und wir fordern: Vattenfall in die Pflicht nehmen, keine neuen Tagebaue, den
Braunkohleausstieg jetzt einleiten, fossile Energieträger in der Lausitz und überall im Boden lassen! Hier geht's zum Lausitzcamp!  

10. Juli: coal & boat – Bootstour gegen Kohle

10. Juli: coal & boat – Bootstour gegen Kohle coal & boat – Bootstour gegen Kohle (see English description below) Datum: 10. Juli 2016
Beginn: 14:00 (ab 12 Uhr können die Boote zu Wasser gelassen werden)
Ende: 17:00 Uhr (voraussichtlich)
Rummelsburger Bucht, 24h-Anleger (Nähe Alice-und-Hella-Hirsch-Ring)   „Hätte, wenn und aber“
So lautet der Titel der Klimaschutzvereinbarung von Vattenfall und dem Berliner Senat bezüglich des Braunkohlekraftwerks Klingenberg. Das im Osten Berlins gelegene Kraftwerk sollte nur noch bis zum Jahr 2016 Energie aus Braunkohle produzieren. Doch diese Vereinbarung wurde still und heimlich einkassiert. Laut der unverbindlichen Aussage Vattenfalls soll nun 2020 Schluss sein mit der Braunkohle. Jedoch weigert sich der schwedische Konzern in das versprochene Ersatzkraftwerk zu investieren.

Kohleausstieg Berlin lässt sich von Vattenfall nicht verkohlen!
Sei dabei, wenn wir mit Kanus, Flößen und (Schlauch-)Booten Kurs nehmen auf Klingenberg - Ahoi!
Solltet ihr oder Bekannte oder Freund*innen Boote besitzen, wäre es ganz fantastisch, die Bootstour gegen Kohle damit zu unterstützen. Aber natürlich seid ihr auch ohne Boot sehr gesehene Gäste bei uns. Schreibt uns bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! document.getElementById('cloak890965c2dc68b6732dfd784c57945443').innerHTML = ''; var prefix = 'ma' + 'il' + 'to'; var path = 'hr' + 'ef' + '='; var addy890965c2dc68b6732dfd784c57945443 = 'info' + '@'; addy890965c2dc68b6732dfd784c57945443 = addy890965c2dc68b6732dfd784c57945443 + 'kohleausstieg-berlin' + '.' + 'de'; var addy_text890965c2dc68b6732dfd784c57945443 = 'info' + '@' + 'kohleausstieg-berlin' + '.' + 'de';document.getElementById('cloak890965c2dc68b6732dfd784c57945443').innerHTML += ''+addy_text890965c2dc68b6732dfd784c57945443+''; eine Mail, damit wir noch ein Plätzchen für euch auf einem Boot finden. In der Nähe gibt es aber auch verschiedene Bootsverleihe, bei denen ihr schwimmbare Untersätze mieten könnt: http://ahoi-ostkreuz.de/  http://www.kanuliebe.de/ http://www.rent-a-boat-berlin.com/en/
coal & boat - boat tour against coal
Date: July 10, 2016
Beginning: 2 pm (launch of boats around noon)
End: 5 pm
Rummelsburger Bucht, a 24-hour harbour (near Alice-und-Hella-Hirsch-Ring)


"Ifs and buts"
According to a former agreement between Berlin and Vattenfall - Klingenberg, a lignite power plant (situated in the east of Berlin), should be shut down this year. But this agreement just disappeared. A newer, non-binding statement says that Vattenfall will end the coal-based power generation till 2020. However, the Swedish company missed to invest in a more climate friendly power plant.

Who do they think we are?
Be there when we say: Klingenberg - Ahoy! You don't have your own boat? No problem - write an email to Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! document.getElementById('cloak5f53601eee773513a143645834221adb').innerHTML = ''; var prefix = 'ma' + 'il' + 'to'; var path = 'hr' + 'ef' + '='; var addy5f53601eee773513a143645834221adb = 'info' + '@'; addy5f53601eee773513a143645834221adb = addy5f53601eee773513a143645834221adb + 'kohleausstieg-berlin' + '.' + 'de'; var addy_text5f53601eee773513a143645834221adb = 'info' + '@' + 'kohleausstieg-berlin' + '.' + 'de';document.getElementById('cloak5f53601eee773513a143645834221adb').innerHTML += ''+addy_text5f53601eee773513a143645834221adb+''; and we'll let you know, if there is still place on one of the boats. Rent your boat: http://ahoi-ostkreuz.de/  http://www.kanuliebe.de/ http://www.rent-a-boat-berlin.com/en/  Diese Karte wurde mit einem Kartenausschnitt von google maps erstellt. Klicken Sie auf die Karten und folgen dem Link.

Rette die Spreegurke

  Im Spreewald färbt sich das Wasser langsam braun. Dieser Prozess wird als „Verockerung“ bezeichnet. Dabei lagert sich Eisenocker, auch Eisenhydroxit genannt, als braune Schicht über Flora und Fauna. Das Eisenhydroxid ist für den Menschen ungefährlich, aber Tiere und Pflanzen ersticken unter der braunen (Schlamm-)Schicht. Anders ist es beim Sulfat. Wenn die Sulfatkonzentration einen bestimmten Wert überschreitet, kann es beim Menschen zu gesundheitlichen Folgen, wie Erbrechen und Durchfall kommen.

Verockerung und Sulfatbelastung der Spree sind Folgen der alten und aktiven Tagebaue in Brandenburg - genauer gesagt in der Lausitz. Durch die jahrzehntelange Absenkung des Grundwassers für den Braunkohleabbau, verwitterte das chemische Element Pyrit an der Oberfläche. Wenn das Grundwasser wieder steigt, werden die Reststoffe Eisenhydroxid und Sulfat ausgewaschen. Seit Anfang 2000 ist der schwedische Energiekonzern Vattenfall als Betreiber der Kohlekraftwerke und Tagebaue in der Lausitz aktiv. Doch Verantwortung für die braune Soße übernimmt der Konzern nicht.

Mithilfe der Spreegurke möchte das Bündnis Kohleausstieg Berlin möglichst viele Berliner*innen über die Verockerung und Sulafatbelastung der Spree aufklären. Der Gurkenmarktstand wurde schon bei den folgenden Märkten aufgebaut: Maybachufer (24. Juli), Ökomarkt am Kollwitzplatz (30. Juli) und am Lausitzer Platz (31. Juli). Weitere Stände folgen.

Mit dem authentischen Stand wurden viele Marktbesucher*innen angelockt. Mit Fragen wie „Was kostet ein Glas?“, „Was für eine Geschmacksrichtung ist das?“ und „Sind die Gurken schon aus der neuen Ernte?“ kam die potentielle Kundschaft an der Stand. Doch leider sind Gurken in der Lausitzer Soße ungenießbar. Große Augen und sichtbare Fragezeichen der Besucher*innen verwandelten sich nach den Gesprächen zu Vattenfall-Zornesfalten und Kopfschütteln. Das Bündnis Kohleausstieg Berlin fordert die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg auf, gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten. Dabei spielt die Landesplanungskonferenz der beiden Länder Anfang September eine entscheidende Rolle. Brandenburgs Regierung hat den Glockenschlag noch nicht gehört und hält an der klima- und umweltschädlichen Braunkohle fest. Dafür werden Menschen zwangsumgesiedelt und verlieren ihre Heimat. Darüber hinaus muss Vattenfall Verantwortung übernehmen und als Betreiber der Tagebaue und Kraftwerke einen angemessen Beitrag leisten.

Der Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter und die Teilnahme an Kohleausstiegs-Aktionen setzen ein wichtiges Zeichen für eine echte Energiewende und Klimaschutz.  
Das Bündnis weist darauf hin, dass Gurken aus dem Spreewald noch problemlos verzehrt werden können.