3. Mai - Die Zeichen stehen auf Kohlestrom

 

 

Die Zeichen stehen auf Kohlestrom
Wie geht es in der polnischen und deutschen Lausitz weiter?

3. Mai 2016, 19:00 Uhr
tazcafé
Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin

 

Das Klimaabkommen von Paris macht deutlich: Wer es ernst meint mit Klimaschutz muss aus der Kohle schnellstmöglichst aussteigen. Doch in Deutschlands zweitgrößtem Braunkohlerevier stehen die Zeichen weiterhin auf Kohlestrom. Der neue Eigentümer der deutschen Vattenfall-Braunkohlesparte, der tschechische Konzern EPH, möchte Tagebaue und Kraftwerke weiter betreiben. In der polnischen Lausitz plant der Konzern PGE ebenfalls den Tagebau Gubin-Brody zu erschließen und ein Kraftwerk zu bauen.
Doch auf beiden Seiten der Grenze regt sich Widerstand. Bereits 2014 wurde mit der Anti-Kohle-Kette ein starkes Zeichen gesetzt. Dieses Jahr werden die Protestformen noch vielfältiger: Neben dem Lausitzer Klimacamp und einer großen Demonstration, werden am Pfingstwochenende Hunderte Menschen mit „Ende Gelände“ die Tagebaue blockieren.


Wie steht es um die Kohle und den Widerstand in Polen und Deutschland?
EPH - Wer ist der Käufer von Vattenfalls Kohle?
Was kann der Berliner Senat tun, um neue Tagebaue zu verhindern?


Diskutiert wurde mit:
Kuba Gogolewski, Fundacja Rozwoj TAK Odkrywki NIE (RT-ON)
Janna, Ende Gelände
Laura Weis, Kohleausstieg Berlin

Moderation: Ingo Arzt taz, die tageszeitung, Redaktion Wirtschaft und Umwelt