Importkohle

KohleimporteVergiftetes Wasser, bedrohte Völker, tote Gewerkschafter und weggesprengte Bergkuppen – all das sind Folgen des Steinkohleabbaus in Ländern wie Russland, Kolumbien, den USA oder Südafrika. Und damit in Ländern aus denen auch Deutschland Steinkohle importiert. In Berlin werden die von Vattenfall betriebenen Steinkohlekraftwerke Reuter, Reuter West und Moabit mit importierter Kohle befeuert.  Weiterlesen ...

Lokale Folgen

Lokale FolgenDurch den Kohleabbau in der Lausitz gelangen Sulfat und andere Substanzen in die Spree und damit ins Berliner Trinkwasser. Die gesetzlich zulässigen Grenzwerte für Sulfat im Trinkwasser werden in der Spree bei Berlin inzwischen regelmäßig überschritten. Das ist eine ernsthafte Gefahr für die Trinkwasserversorgung in Berlin und könnte steigende Preise zur Folge haben. Doch damit nicht genug: Auch andere Schadstoffe wie Eisenocker, Quecksilber und Feinstaub gelangen durch Abbau und Verheizen der Braunkohle in Luft und Wasser. Die Braunkohle ist damit nicht nur der klimaschädlichste fossile Energieträger, sondern auch der dreckigste.                                         Weiterlesen ...

Klimafolgen

KlimafolgenWenn der Klimawandel noch auf 1,5 Grad Celsius begrenzt werden soll, müssen allen voran Industrienationen wie Deutschland ihre CO2-Emissionen radikal reduzieren. In Berlin bedeutet das wie auf Bundesebene vor allem eines: Einen möglichst raschen Abschied von der Braun- und Steinkohle. Denn Kohle ist der klimaschädlichste fossile Energieträger überhaupt und Deutschland lag bei dessen Nutzung in Europa 2015 an zweiter Stelle.  Weiterlesen ...

Lausitzer Braunkohle

2048px Coal lumpDeutschland verfügt über riesige Braunkohlevorkommen von knapp 80 Milliarden Tonnen. Etwa die Hälfte davon ist nach momentanen Stand wirtschaftlich abbaubar. Kohle hat nicht nur verheerende klimatische und gesundheitliche Auswirkungen. Knapp 140 Dörfer mussten den Tagebauen bereits weichen, ca. 30000 Menschen verloren ihr Zuhause. Darunter auch viele Angehörige der sorbischen Minderheit, die damit auch die Grundlage ihrer Kultur und sozialen Zusammengehörigkeit verlieren. Weiterlesen ...

Gesundheit

coal kills GreenpeaceKohlekraftwerke gefährden die Gesundheit. Sie stoßen gigantische Mengen giftiger Luftschadstoffe in die Atmosphäre aus, darunter Schwefeldioxid, Stickoxide, Ruß, Feinstaub, Schwermetalle wie Quecksilber und Arsen, und radioaktive Stäube. Braunkohletagebaue gefährden Anwohner*innen zusätzlich durch Lärmbelastung, Feinstäube und massiven psychosozialen Stress bei Umsiedlungen. Darüber hinaus beeinträchtigen Braunkohletagebaue die Trinkwasserversorgung ganzer Regionen durch Sulfatausschwemmung in Gewässer. Weiterlesen ...

Sulfat und Eisenhydroxid

Als Folge des Braunkohleabbaus haben Berlin und Brandenburg mit der Verschmutzung von Flüssen und Seen zu kämpfen. Zum einen bildet sich ein brauner Schlamm, der den Lebensraum von Tieren und Pflanzen zerstört, sowie den Tourismus im Spreewald bedroht. Zum anderen gelangt immer mehr Sulfat in die Trinkwasserquellen und gefährdet die Wasserversorgung. Weiterlesen ...