16.09. Aktion zur Vorstellung Machbarkeitsstudie Berliner Kohleausstieg
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Waldspaziergang am Lausitzer Tagebau
Rote Linie 8.12.2018

Kohle News

Kohlekommission veröffentlicht Kohlebericht

Der Kompromiss vom 26ten Januar 2019 soll der erste Schritt in Richtung Kohleausstieg sein, die Kommission sieht diesen spätestens 2038 für gekommen. So sollen keine neuen Kohlekraftwerke mehr gebaut werden und die Laufleistung schrittweise zurückgefahren werden. Außerdem heißt es, dass kein weiteres Dorf mehr für einen Tagebauausbau weichen müsste, daneben geht es vor allem um bis zu 40 Milliarden Euro an Unterstützung von Seite des Bundes für die am stärksten durch den Kohleausstieg betroffenen Regionen wie die Lausitz oder das Ruhrgebiet. Insgesamt fordert dieser Kompromiss zu wenig, so wenig, dass er nicht mal für die von der Bundesregierung ratifizierten Ziele des Pariser Klimabkommens reicht, somit kommt er der Industrie sehr entgegen, sowohl die noch zu verhandelnden Entschädigungszahlen an die beteiligten Energieriesen als Betreiber der Kohlekraftwerke (RWE fordert mindestens 1,2 Milliarden pro Giga Watt), als auch der späte Zeitpunkt des Abschaltens des letzten Kohlekraftwerks sprechen eine deutliche Sprache. Schlussendlich hängt alles daran, wie die Politik diese Vorschläge jetzt umsetzt, Streit ist vorprogrammiert, aber das Fehlen an konkreten Vorgaben, muss von der Politik selbst durch stringentes und einen auf die Pariser Ziele ausgerichteten Maßnahmenkatalog mit Leben gefüllt werden.