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Rote Linie 8.12.2018

Kohle News

Bewegung Friday for Future bekommt weiter Zulauf und Zustimmung

Die inzwischen auf der ganzen Welt (1.600 Städten in 105  Ländern) durchgeführten Proteste von Schülern am Freitag morgen, während der Schulzeit, betonen noch einmal die klare Aussage, dass der momentane politische (Gestaltungs-)Wille nicht ansatzweise ausreicht, um dem Klimawandel Herr zu werden. Eine junge Generation von Menschen, machen sich dabei nicht nur für eine bewohnbare Welt für ihre Generation sorgen, sondern wollen diese auch in vertretbarer und bewohnbarer Weise an die zukünftigen Generation weitergeben. Seit Ende Januar diskutiert Deutschland also über den Klimawandel und ob Schüler zum demonstrieren die Schule schwänzen dürfen. Grade erster Teil dringt Stück für Stück auch in die Politik vor und sorgt neben Begeisterung und Empörung auch für Verwunderung. Nicht wenige wundern sich über das große Engagement der Beteiligten. Auch ihre klaren Forderungen stoßen einigen Alteingesessenen sauer auf, Aussagen von Thunberg wie: „Unsere Zivilisation wird dafür geopfert, dass wenige Menschen weiterhin sehr viel Geld verdienen können.“ oder „Ich mache das, weil ihr Erwachsenen auf meine Zukunft scheißt." sorgen für Unmut in den Reihen der Klimaprofiteure und Verzögerer. 
Ob FFF das Potential hat, langfristig der berechtigten Forderung nach wirksamer Klimapolitik und einem  damit einhergehenden zügigen und endgültigen Kohleausstieg  als Bewegung eine Stimme und Gesicht geben wird, wird die Zukunft zeigen. Aber Aktivismus wie er nach wie vor von tausenden Jungen Menschen jeden Freitag auf die Straße getragen wird und der eine solche Diskussion entfacht und am Leben hält, ist Zeiten von Klimawandelleugnern in Präsidentenämtern eine willkommene Reaktion der Zivilbevölkerung.