Fachgespräch zur Sulfatprognose am 15.03.18 17-19.30
Positionspapier zur Berliner Wärmewende
Petition: Über 25.000 gegen neue Tagebaue und für sauberes Trinkwasser
Aktion und Interview: Lasst euch das Bier nicht versalzen

Kohle News

Wer zahlt für die Sulfatwelle?

Am 1. Februar findet der sogenannte Sulfatgipfel statt. Dort diskutieren VertreterInnen des Berliner Senats und der Brandenburger Landesregierung sowie des Bergbaukonzerns LEAG, der Verwaltungsgesellschaft LMBV und der Wasserbetriebe aus Berlin und Frankfurt/Oder die Ergebnisse des Sulfatprognosemodells. Unsere Stellungsnahme dazu gibt es hier. 

Berliner Klimaprogramm: besser als erwartet, fossiler als nötig

Nachdem das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm im Entwurf noch eklatanten Verbesserungsbedarf aufwies, machen die beschlossenen Änderungen die Klimapolitk in der Hauptstadt konkreter und ambitonierter. Trotzdem wird der Senat bald nachlegen müssen: Spätestens nach der Fertgstellung der Machbarkeitsstudie zum Kohleaussteg, die für Anfang 2019 geplant ist, wird eine Novelle des BEK nötg werden. Darin muss die Zukunf der Berliner Fernwärmeversorgung bestmmt und der Kurs einer konsequenten Dekarbonisierung eingeschlagen werden. Mehr...

Sachsen verpflichtet LEAG zu Sicherheitsleistungen

Die LEAG wurde vom sächsischen Oberbergamt zu Sicherheitsleistungen für den Tagebau Nochten verpflichtet (allerdings wohl erst ab 2021). Jetzt sollte auch endlich Brandenburg nachlegen und Sicherheitsleistungen einfordern! Mehr... Foto: Claus Weisweiler / Pixelio.de

Frankfurter Wasserwerke schlagen Alarm

Aufgrund der Sulfatverschmutzung des Trinkwassers sehen sich die Frankfurter Wasserbetriebe gezwungen ein neues Wasserwerk einzusetzen. Die Kosten werden wahrscheinlich auf die WasserkundInnen umgelegt werden müssen, da der Verursacher der Verschmutzer, der aktive und der Sanierungsbraunkohletagebau sowie das Land Brandenburg, bisher keine Finanzierungszusage gegeben hat. Mehr... Foto: BürgerBegehren Klimaschutz e.V.

Brandenburg verschenkt Geld an Braunkohle-Unternehmen

(rbb) Niemand in Brandenburg pumpt so viel Grundwasser ab wie die LEAG, zahlen muss das Braunkohle-Unternehmen jedoch nichts. So steht es im Wassergesetz. Jetzt soll der Wasserpreis erhöht werden - für alle, nur nicht für die LEAG. Das bringt Umweltschützer in Rage. Mehr... Foto: Julius Schröder